Das Grabgeleit der Halloren in Halle und im Saalekreis

Wie sieht ein Trauerzug der Halloren aus und woher kommt diese Tradition?

Das Grabgeleit der Halloren wurde erstmals 1699 in der Brüderschaftsordnung von 1491 festgehalten. Es diente dazu, den Mitgliedern der Halloren und anderen Familien ein christliches Begräbnis zu ermöglichen. Nach Epidemien wie der Pest rief die Stadt Halle die Halloren als Leichenträger, damit Verstorbene außerhalb der Stadt bestattet wurden. Seit den 1970ern führten die Halloren das Grabgeleit nur noch selten z. B. für Freunde durch.
Ab 1997 wurde die Tradition wieder ins Leben gerufen und in Halle und im Saalekreis wird nach dem alten Bestattungsritual wieder der Sarg oder die Urne zur Grabstelle auf dem Friedhof getragen – inzwischen für jeden Einwohner von Halle, den Gemeinden des Saalekreises und sogar bis Leipzig. Für die Bestattung tragen die Halloren eine barocke Trauertracht.

     

So verbinden sich Altes und Neues. Die Bestattung auf dem Friedhof nach historischem Vorbild wird zu etwas Besonderem und Einzigartigem aus Halle. Kontaktieren Sie uns, wenn Sie den Wunsch nach einem Grabgeleit durch die Halloren haben.

Datenschutzeinstellungen

Datenschutzeinstellungen

Wir setzen Cookies erst, wenn Sie dem zugestimmt haben. Ihre Cookies helfen uns, Ihre Wünsche besser zu verstehen und unser Angebot für Sie zu optimieren. Vielen Dank!

Ich akzeptiere alle Cookies Nur essenzielle Cookies akzeptieren Individuelle Datenschutzeinstellungen

Datenschutzeinstellungen

Hier finden Sie eine Übersicht und Informationen zu allen verwendeten Cookies. Sie können Ihre Einwilligung zu ganzen Kategorien geben oder nur bestimmte Cookies auswählen. Alle Cookies werden anonymisiert.

Zurück | Nur essenzielle Cookies akzeptieren

Essenzielle Cookies (1)

Essenzielle Cookies ermöglichen die vollumfängliche Nutzung der Website.

Cookie-Informationen anzeigen

Externe Medien (3)

Inhalte von Video- und Social Media-Plattformen werden standardmäßig blockiert. Wenn Cookies von externen Medien akzeptiert werden, bedarf der Zugriff auf diese Inhalte keiner weiteren Zustimmung mehr.

Cookie-Informationen anzeigen